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Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Erzieher in Deutschland e.V.

Archiv

"Zusammen ist man weniger allein..."

Unter diesem Motto hat der dkv einen Kreativwettbewerb ausgeschrieben, der nach neuen Wegen der ökumenischen Kooperation in Schule und Gemeinde sucht. Dabei geht es um innovative Formen der konfessionellen Kooperation in Schule und Geminde, aber auch um neue Impulse zur Förderung und Vertiefung des ökumenischen Bewusstseins.

Zur Teilnahme sind alle eingeladen, die in Schule und Kirchengemeinde tätig sind. Einsendeschluss ist der 16. Januar 2013. Mehr Informationen auf der Homepage des dkv oder auch auf dem eigenen Flyer, der in der Geschäftsstelle des dkv in gewünschter Stückzahl abgerufen werden kann.

Studientag der AEED am 17. März 2012 in Nürnberg

"Bildungsverantwortung konkret: Evangelische Schulen und das Selbstverständnis christlicher Lehrkräfte" lautete das Thema des diesjährigen Studientages, zu dem die AEED alle interessierten Kolleginnen und Kollegen herzlich eingeladen hatte. Tagungsort war die Wilhelm-Löhe-Schule, eine Evangelisch-kooperative Gesamtschule in Nürnberg. Den Flyer zum Studientag mit dem Programm finden Sie hier. Wie üblich fand der Studientag im Rahmen der Vertreterversammlung der AEED statt.

Aktuelles von der Vereinigung Hamburger Religionslehrerinnen und Religionslehrer e.V. (VHRR)

Übersicht zu den Regelungen zum Religionsunterricht in Hamburg

Wahlen - Neue Besetzung der AEED-Gremien

Im Rahmen der Vertreterversammlung der AEED vom 11.-13. November
in Goslar haben die Wahlen für alle Gremien der AEED stattgefunden.
Bernd Giese ist zum neuen Vorsitzenden der AEED gewählt worden.
Der neue Vorstand setzt sich aus folgenden weiteren Personen zusammen:
Hermann Abels (Schatzmeister), den Beisitzern Martin Pfeifenberger,
Dr. Christiane Pritzlaff, Kurt Schatz, Rainer Wittmann und den beratenden Mitgliedern Dr. Gudrun Philipp (Sprecherin der Kommission für Fragen des Religionsunterrichts) und Arno Rädler (Sprecher der AG Schulentwicklung und Pädagogik der AEED).


Vorstand 2011-2014


Der Vorstand der AEED

Von links: Kurt Schatz (Fachgemeinschaft Ev. Religionslehrer/innen in Württemberg e.V.), Hermann Abels (Aktionsausschuss Niedersächsischer Religionslehrer), Martin Pfeifenberger (Arbeitsgemeinschaft Ev. Religions-lehrerinnen und -lehrer an Gymnasien in Bayern), Bernd Giese (Gemeinschaft Ev. Erzieher e.V., Rheinland/Saar/Westfalen), Dr. Christiane Pritzlaff (Vereinigung Hamburger Religionslehrer/innen e.V.), Rainer Wittmann (Fachverband Ev. Religionslehrerinnen und Religionslehrer in Baden e.V.)


In die Kommission für Fragen des Religionsunterrichts sind gewählt worden: Dr. Gudrun Philipp (Sprecherin), Dr. Tanja Gojny, Dr. Rainer Möller, Sabine Noetzel, Dörte Nowitzki, Martina Schlosser, Dr. Manfred Spieß und Gerhard Ziener. Die AG Schulentwicklung und Pädagogik setzt sich zusammen aus dem Sprecher Arno Rädler und den Mitgliedern Uwe Köhler, Joachim Kreter, Dr. Ursula Leipziger und Dr. Anita Müller-Friese. 

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Vom 16.-18. November 2011 fand die 9. Pädagogische Konferenz zum Thema "Schulen auf dem Weg zur Profilierung - Und wo bleibt die Bildung?" in Lutherstadt Eisleben statt. Diese Tagung von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Deutscher Katecheten-Verein (dkv), AEED und Fachverband Ethik wurde von rpi-virtuell dokumentiert. Zur Dokumentation

Zum Bericht von Frau Dr. Christiane Pritzlaff

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"Lebendiges Lernen" auf dem Deutschen Ev. Kirchentag 2011 in Dresden

"Ja, so ist es. Genau so." Eine Besucherin des AEED-Standes - und sie ist wahrlich nicht die Einzige - steht vor den "alten" Plakaten der AEED "Als Vater/Mutter möchte ich eigentlich" und "Als Lehrer/Lehrerin möchte ich eigentlich". Die Plakate sind unübersehbar angebracht; der Blick fällt sofort auf sie. Auch der Dresdner Kirchentag (1.-5. Juni 2011) zeigt, dass sie ihre Aktualität noch nicht verloren haben. Die vielen Gespräche und Wünsche, die Plakate zu besitzen, bestätigen das. Selbst wer sie schon kennt, hat noch immer Interesse an ihnen. Allein 50 Besucher bitten uns, ihnen die großen Plakate zuzuschicken, um sie öffentlich aufzuhängen, und eine noch größere Anzahl Besucher bittet um die Internetadresse, auf der sie im Kleinformat heruntergeladen werden können. Vorschläge zur optischen Veränderung werden gemacht, z. B. auf den "Trauerrand" zu verzichten und die Formulierungen farbig zu gestalten. Hierüber entwickeln sich sogar Diskussionen, da manche Besucher gerade das Schwarz als augenfällig empfinden. Der Vorschlag, ein drittes Plakat zu entwerfen, dass "Lösungen", mindestens aber Anregungen bereithält, um nicht bei Befolgung dessen, was man eigentlich möchte, zusammenzubrechen, könnte vielleicht ein Aktionsvorschlag für den nächsten Kirchentag sein.

Dass so viele vielfältige Gespräche stattgefunden haben, mag auch an dem einladenden und großzügigen Gemeinschaftstand der religionspädagogischen Institute (ALPIKA) gelegen haben, an dem die AEED vertreten war. Dieser Stand in Halle 4 auf dem "Markt der Möglichkeiten" befand sich im Bereich "Lebendiges Lernen" und beherbergte auch noch rpi virtuell und die Evangelische Schulstiftung. Die verschiedenen am ALPIKA-Stand vertretenen Gruppen lockten auch unterschiedliche Interessengruppen herbei, die dann aber auch auf die anderen Bereiche aufmerksam wurden. Ein kleines und ruhiges Café bot außerdem die Möglichkeit, zur Besinnung zu kommen, bevor man sich erneut in den Trubel der Halle stürzte.

Ging es, wie zu Beginn geschildert, um die Situation als Eltern und Lehrer - angeregt durch die Plakate -, so gab es doch auch ein Interesse an den "Argumenten für das kleine Fach der großen Fragen", an dem Positionspapier "Nehmt den Druck aus der Schule", an Materialien für den Religionsunterricht, aber auch für den Ethikunterricht. Eine Besucherin, die nach China gehen wollte, suchte dringend Materialien für den Ethikunterricht, den sie in China erteilen sollte.
Für mich eher unerwartet, suchten auch eine Reihe von Erziehern das Gespräch. Eine Erzieherin wünschte sich einen Schwerpunkt im Bereich religiöse Erziehung für unter Dreijährige, da sie hierzu Materialien vermisste.

Interesse gab es auch an den Verbänden in den verschiedenen Bundesländern. Der ausgelegte Flyer der AEED fand viele Abnehmer, der des GCLE Sachsen e.V. wurde durchaus nachgefragt. Insgesamt müssen die Verbände wegen Mitgliederschwundes nicht so verzagt sein, betrachtet man das Interesse für den AEED-Stand auf dem Kirchentag. Allerdings müssten sie stärker kreativ über Wege des Bekanntmachens nachdenken. Es gab mehr Unwissenheit über die Verbände als Desinteresse.

Wenn man die große Nachfrage nach den Stellungnahmen, Positionspapieren und Verlautbarungen der AEED bedenkt, müssten die Arbeitsgruppen vielleicht stärker auf solche Papiere hinarbeiten. Dies wenigstens ist eine Einsicht, die ich am AEED-Stand gewonnen habe.    

                                                                                Christiane Pritzlaff

Poster zum Download:

Als Lehrer/Lehrerin möchte ich eigentlich

Als Vater/Mutter möchte ich eigentlich

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Ökumenische Tagung der „Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Erzieher in Deutschland" und des „Deutschen Katecheten-Vereins“ in Würzburg 8./9. April 2011
zum Thema "Konfessioneller Religionsunterricht in einer
nachkonfessionellen Gesellschaft? Evangelisch und katholisch sein  - aus gutem Grund"

Die Ökumene ist auf dem Weg – auch im Blick auf die Weiterentwicklung des konfessionellen Religionsunterrichts. Das zeigte die gemeinsame Tagung zweier länderübergreifender Dachverbände von evangelischen und katholischen Lehrern (AEED und Deutscher Katecheten-Verein) im Kloster Himmelspforten in Würzburg an diesem Wochenende.

Im Mittelpunkt stand dabei die Notwendigkeit einer verstärkten konfessionellen Kooperation im Religionsunterricht verschiedener Schularten durch ein gegenseitiges „Gastrecht“ in gemeinsamer Verantwortung der großen Kirchen.

Dem Grundgesetz entsprechend wird Religionsunterricht in fast allen Bundesländern konfessionell eigenständig erteilt. Das soll auch mit der zunehmenden Einführung des Islamunterrichts nach deutschen pädagogischen Standards so bleiben. Denn gerade die unterschiedlichen Profile der Konfessionen haben sich als fruchtbar für die Gestaltung des christlichen Glaubens und die Reflexion über seinen Beitrag zur Gesellschaft erwiesen. 

Zu den neuen Herausforderungen der Religionspädagogik gehört aber die demografisch bedingte Abnahme der Teilnehmer am christlichen Religionsunterricht. Das trifft besonders Schulen in der jeweiligen Diaspora, wenn keine evangelische oder katholische Unterrichtsgruppe mit ausreichender Schülerzahl mehr zustande kommt. Vor allem in den Haupt- und Berufsschulen ist dadurch eine Grauzone entstanden, in der Religionsunterricht stillschweigend konfessionsübergreifend erteilt wird oder häufig ganz ausfällt.

Dem will das Konzept der „Gastfreundschaft“ entgegentreten. In begrenzten Zeiträumen soll es so möglich sein, Schüler/innen der anderen Konfession mit zu unterrichten. Dafür müssen Religions- und Gemeindepädagogen besonders weitergebildet werden, um den Anliegen der jeweils anderen Konfession gerecht zu werden und ihren „Gastschülern“ nicht einfach den Unterricht in der eigenen konfessionellen Ausprägung überzustülpen. Schließlich soll der unterschiedliche Zugang zur Erschließung der christlichen Botschaft für das eigene Leben und die gesellschaftliche Sozialisation respektiert und in seinem Profil zum Zug gebracht werden. So könnten „Gäste“ und „Gastgeber“ in allen Jahrgangsstufen und Schulzweigen voneinander lernen. Das diskutierte Konzept kann dabei bereits auf Formen der konfessionellen Kooperation zurückgreifen, die für gemeinsame Unterrichtsphasen in vielen Lehrplänen festgeschrieben sind oder als Modell erprobt werden. Diese sollten erweitert und ausgebaut werden. Das wünschen sich die Tagungsteilnehmer von ihren Kirchenleitungen.
Die Hauptreferentin Frau Prof. Link-Wieczorek aus Oldenburg plädierte in diesem Zusammenhang dafür, die „Christliche Identität in konfessioneller Verankerung“ zur Basis zu machen.
Offen gelassen wurde wegen der noch nicht ausgereiften Entwicklung des Islamunterrichts einstweilen die Frage nach einer Kooperation mit muslimischen Lehrkräften und Unterrichtsgruppen.

H.Klemm, 14.4.2011                                        

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Diskussionspapier der AG Schulentwicklung und Pädagogik

Wir brauchen "Eine Schule, die alle auf den Weg nimmt und ans Ziel bringt". Wie können wir im Interesse der uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler zu mehr Bildungsgerechtigkeit beitragen? Die AG Schulentwicklung und Pädagogik hat ein Kriterienpapier für eine von pädagogischen Einsichten geleitete Schulentwicklung erarbeitet, dass auf Beschluss der Vertreterversammlung im November 2010 allen Mitgliedsverbänden zur Diskussion und mit Bitte um Stellungnahme zugeschickt worden ist.

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 Ökumenischer Kirchentag: Reli - ein Fach wie kein anderes?

Zusammen mit acht katholischen und evangelischen Verbänden und Einrichtungen hat der Deutsche Katecheten-Verein e.V. auf dem Ökumenischen Kirchentag in München ein vielbeachtetes Forum zum Religionsunterricht veranstaltet. "Reli - ein Fach wie kein anderes?". Es ging vor allem um zwei Fragen an dieses umstrittene und zugleich faszinierende Unterrichtsfach: Worin unterscheidet sich der katholische, evangelische oder neuerdings auch islamische Religionsunterricht von den anderen Schulfächern - nicht nur fachspezifisch, sondern auch strukturell? Aber auch: Warum behaupten viele Fachleute (nicht nur Kirchenvertreter!), der Religionsunterricht sei im Bildungsauftrag der Schule unverzichtbar, so wichtig wie Mathematik und Deutsch?
Andrea Nahles und Marianne Birthler, Christoph Lehmann und Hamideh Mohagheghi, Weihbischof Boom und Prof. Ritter haben sich den Fragen gestellt, haben Position bezogen - mit guten Argumenten.
Einen Bericht von Dr. Hans Schmid (Deutscher Katecheten-Verein) zu dem Podium finden Sie hier.

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